Jagd

Die Anti-Jagd-Allianz e.V. setzt sich für die Lebensräume, den Schutz- und die Rechte unserer Wild- und Haustiere ein.

"Aufgrund der sich immer weiter entwickelnden ökologischen Erkenntnisse, wird aufgezeigt, dass die Jagd in unserer heutigen Kulturlandschaft keineswegs erforderlich ist. Ganz im Gegenteil, die Jagd führt oftmals zu signifikanten Schädigungen von Tierpopulationen und ihren Lebensräumen. Das Bundesjagdgesetz sowie die Landesjagdgesetze sind demnach einfach nicht mehr zeitgemäß und haben in den letzten 60 Jahren keine wertvollen Änderungen im Bezug auf aktuelle biologische, wildbiologische oder andere wissenschaftliche Erkenntnisse, sowie auf das geltende Tierschutzgesetz erfahren.

 

 

Der Haustierabschuss in Deutschland: Vom Gesetzgeber legalisiert!

 

Deutschen Jägern ist es durch das Bundesjagdgesetz und die Landesjagdgesetze erlaubt, freilaufende und angeblich wildernde Hunde und streunende Katzen im Sinne des Jagdschutzes zu töten.

 

Katzen gelten als streunend und dürfen von Jägern erschossen werden, wenn sie sich (je nach betreffendem Landesjagdgesetz) 200 bis 500 Meter vom nächsten bewohnten Haus aufhalten. Wiederum durch das jeweils geltende Landesjagdgesetz ist auch geregelt, ob dabei überhaupt ein „Wildern“ erkennbar sein muss oder nicht.

Ähnliches gilt ebenfalls für Hunde. Ein Abschuss ist erlaubt, wenn sich der Hund außerhalb des Einwirkungsbereiches seines Halters befindet. Auch hier lassen einzelne Landesjagdgesetze zu, den Hund zu töten, wenn er keinem Wild ersichtlich nachstellt. Oft wurde schon Hundehaltern sogar mit dem Abschuss ihres Hundes gedroht, obwohl er angeleint war.

Kommt es zu einem Rechtstreit nach dem Abschuss eines Hundes, muss nicht der Jäger beweisen, dass der Hund gewildert hat, sondern der Halter muss den Beweis erbringen, dass sein erschossener Vierbeiner keinem Wild nachstellte. Jährlich verlieren so abertausende Hunde und Katzen durch Jägerhand ihr Leben oder werden angeschossen.

Namhafte Tierschutzorganisationen gehen davon aus, dass zwischen 250.000 und 300.000 Katzen und 20.00 bis 30.000 Hunde in Deutschland pro Jahr von Jägern erschossen oder durch Fallen brutal verstümmelt und getötet werden.

 

 

Totschlagfallen in Deutschland - nach wie vor erlaubt!

Die Annahme, in Deutschland seien nur Lebendfallen erlaubt, ist falsch! Totschlagfallen sind erlaubt, wenn auch dafür vom Gesetzgeber entsprechende Schutzmaßnahmen vorgeschrieben sind, wie beispielsweise so genannte „Fallenbunker“, in denen die Fallen zu platzieren sind. Trotzdem werden immer wieder Totschlagfallen, darunter die grausamen „Tellereisen“, ohne Einhaltung der gesetzlichen Vorschriften im offenen Gelände aufgestellt. Selbst gegen geschützte Greifvogelarten werden derartige Fallen eingesetzt.

 

Über diese tierquälerischen Jagdmethode sprechen Jäger in der Regel nicht gerne, um ihrem Image nicht zu schaden.

 

 

Fallenjagd muss als barbarische Jagdmethode geächtet und umgehend durch eine Novellierung des Bundesjagdgesetzes und der Landesjagdgesetze prinzipiell verboten werden. Zuwiderhandlungen müssen mit drakonischen Geldstrafen und dem Entzug des Jagdscheins geahndet werden."


Anti-Jagd-Allianz e.V.
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