Tierheim Ungarn, Rettung Chamal

Ein Team von PerspekTIERisch wird in Kürze nach Békéscsaba fahren (2,5 Std. von Budapest und ca. 1 Std von der rumänischen Grenze entfernt) und werden dort das Tierheim http://www.csabaiallatvedok.hu/ besuchen und dort vor Ort helfen.


In Ungarn dürfen die Tiere noch getötet werden nach einer 14 Tage Frist, demnach tötet fast jedes Tierheim in Ungarn. Einige wenige, wie das Tierheim in Békéscsaba, weigern sich die Hunde zu töten und versuchen mit Aufklärung in Schulen und verschiedenen Veranstaltungen an der Situation etwas zu ändern. Zudem versuchen sie mit Kastrationsprojekten und Vermittlung ihrer Hunde die Streunerpopulation zu veringern. Mit Erfolg! Dennoch sind sie auf Hilfe angewiesen: Die Verträge die die Stadt für dieses Tierheim gibt laufen immer nur 1 Jahr, danach muss sich neu beworben werden und auch die "schwarzen Schafe" stehen immer in den Startlöchern. Die jetzige Tierheimleitung konnte sich bisher immer durchsetzen, aber es kann von heut auf morgen vorbei sein und dann wird auch wieder in diesem Tierheim getötet. Das wäre das Ende für so einen tollen nachhaltigen Tierschutz. Dieses Tierheim wird mit soviel Liebe geführt, die Mitarbeiter sind mit dem Herzen dabei und verzichten sogar teilweise auf ihren Lohn, wenn kein Geld mehr da ist um die Hunde zu versorgen! Dieses Tierheim, diese Menschen und vor allem diese Hunde verdienen unseren Respekt und unsere Hilfe!

Helft ihr mit? Wir möchten eine Aktion starten: 10 EUR für das TH Ungarn (damit vor Ort Futter gekauft werden kann, sowie für die med. Versorgung gesorgt ist) 500 EUR ist unser Ziel, d.h. wir brauchen "nur" 50 tierliebe Menschen, die 10 EUR spenden! Bite helft uns dabei und teilt diese Seite! (Beim Teilen bitte auch den Text kopieren!)

PerspekTIERisch e.V.
Sparkasse Köln Bonn
Kontonr: 1931025389
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IBAN: DE11 3705 0198 1931 0253 89
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Paypal: perspektierisch.danie@web.de
Verwendungszweck: TH Ungarn

Ps. In diesem TH sitzt i.ü. auch unser Chamal, der aus der Tötung gerettet wurde! Hier ist eine Mitarbeiterin des o.g Tierheims in die 200 KM entfernte Tötung gefahren, hat ihn ausgelöst und nun ist er in Sicherheit und wird aufgepäppelt!


Chamal (dtsch.Mitleid) - was wir alleine nicht schaffen, das schaffen wir dann zusammen!

Uns erreichte ein Hilferuf einer Unterstützerin (Daniela von Bellos Pfötchenhotel) unserer Projekte in Italien, sie ist seit mehreren Jahren im Auslandstierschutz aktiv und nimmt immer mal wieder Hunde aus Rumänien, Spanien, Türkei etc. bei sich auf und diese bekommen bei ihr einen Gnadenhof- platz. So auch dieses mal...diesmal sollte ein Hund aus der Tötung Ungarns einen Platz bei ihr bekommen. Die Kontaktperson aus Ungarn schickte ihr ein Foto ihres Hundes, den sie aufnehmen würde...auf dem Foto war auch ein weiterer Hund zu sehen, der im selben Zwinger saß... Es brach ihr das Herz, dass sie ihn - einen 4-jährigen großen dunklen Hund - zurück lassen musste. Die Tötung sollte Ende des Monats statt finden (diese Hunde standen schon auf der Liste)..sie fragte bei uns nach, ob wir nicht "irgendwie" als TSV helfen können...


Der Vorstand von PT versuchte es bei sämtlichen Kontakten, die sie in Osteuropa vorzuweisen hatten..die Zeit drängte, denn der Tötungstermin kam immer näher. Der Zwingerkollege war unterdessen schon in DE angekommen...aber Daniela und auch uns von PT verfolgten die traurigen Augen von Chamal, wie er getauft wurde...
Mehrere Kontaktpersonen aus Ungarn sagten erst Hilfe zu und dann doch wieder ab...es schien ausweglos: es haperte an einer Pflegestelle in Ungarn (alle voll), dann wieder am Transport von der Tötung in ein entferntes Tierheim (300 KM eine Strrecke)... Janine , angehende Tierärztin und mit der wir schon in Rumänien aktiv waren, versuchte es bei ihrem Tierheim in Ungarn, wo sie mehrmals im Jahr ehrenamtlich aktiv ist. Und eine liebe Frau, Aniko, vom TSV/TH http://www.csabaiallatvedok.hu/ sagte ihre Hilfe zu!

Und gestern kam die erlösende Nachricht: Chamal wurde abgeholt und ist nun im 200 km entfernten TH und wird dort eingehend untersucht, med. versorgt und aufgepäppelt (er hat u.a. starkes Untergewicht). Und sie haben noch nicht einmal nach Geld gefragt (hatten wir natürlich angeboten für Transport, Unterbringung und Versorgung), obwohl sie genauso drauf angewiesen sind, wie jedes andere Tierheim!

Wenn man an etwas glaubt, nicht aufgibt und sich gegenseitig unterstützt, wird was Gutes draus - in dem Fall hat Chamal Glück gehabt und darf sich nun auf weitere LEBENSJAHRE freuen.

Weitere Infos zu Chamal folgen in Kürze und wir hoffen natürlich, dass sich noch jmd in in ihn verliebt und ihm ggf auch ein festes Zuhause geben möchte.

Ausserem möchte sich PT bei allen Beteiligten von Herzen bedanken und möchte dieses TH in Ungarn unterstützen. Wir werden in Kürze eine Reise dorthin planen und halten euch auch da auf dem laufenden.


UPDATE: Neues von unserem ehemaligen "Tötungshund" Chamal. Er hat schon etwas zugenommen und darf endlich wieder ein Stück Freiheit genießen.

Die Bilder sprechen für sich, oder?